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Sibirien-Expedition 2004

Im Jahr 2004 begannen Mikael Strandberg und Johan Ivarsson ihre einjährige Expedition durch Sibirien, bei der sie diesen unbekannten Teil unserer Erde in Worten und Bildern dokumentierten. Die Reise wurde von den internationalen Medien als „the coldest journey in the world“ bezeichnet. Mikael Strandberg hatte die Ehre, für die Royal Geographical Society in London einen Vortrag zu halten, und trat so in die Fußstapfen von Roald Amundsen, Tenzing Norgay und David Livingstone und anderen, die die Welt verändert haben.

„Dort drüben“, rief ich Johan zu, deutete auf eine Lichtung in der dichten sibirischen Taiga, und fügte mit Panik in der Stimme zu: „Schaffen wir’s bis dorthin?“

„Kein Problem“, antwortete Johan konzentriert, wendete das Kanu vorsichtig um 180 Grad, und fügte entschlossen dazu: „Wenn ich ‚los‘ sage, paddle alles was Du kannst!“

Auf beiden Seiten waren wir von steilen, bewaldeten Bergen umgeben, zwischen denen der Kolymafluss reissend dahinströmte. Zwei große Baumstämme passierten vor uns, und das schwer beladene Kanu wurde von den schäumenden Wogen hin und her geworfen.

„Los!“ rief Johan plötzlich, und wir paddelten beide unter Aufbietung aller Kräfte durch die Strömung und schafften es, das andere Ufer des breiten Flusses zu erreichen.

Ermattet paddelten wir in einen etwas ruhigeren Flussabschnitt und begutachteten den Bach, der uns entgegenströmte, und unser Ziel war. Das Wasser war klar wie ein Bergbach daheim in Schweden, und plötzlich entdeckten wir den ersten springenden Fisch auf dieser Reise.

„Schnell, die Netze!“ brüllte ich Johan zu, „kriegen wir jetzt keinen Fisch, dann sind wir übel dran!“


Wir paddelten zur Mündung des Bachs, und als wir das Netz einsenkten, blockierte es die ganze Strömung. Kaum hatten wir es auf der anderen Seite verankert, als wir das Netz hin und her rücken fühlten.

„Fisch, endlich!“ rief Johan glücklich, und ich muss gestehen, dass es einer der glücklichsten Augenblicke in meinem Leben war, und ich lachte: „Johan, ich glaub’, wir können endlich ausschlafen und uns satt essen!“

 

Das war die Einleitung zu einem einjährigen Streit mit der Natur und unserer eigenen Willenskraft. Unser Ziel war es, den Menschen am Kolymafluss in Sibirien, dem kältesten Gebiet der Welt, nahezukommen. Wir wollten ihr Leben und ihre Kultur dokumentieren, und wir waren überzeugt, dass das missglücken würde, wenn wir während der milden Sommermonate mit einem Helikopter kämen. Statt dessen wollten wir ihre Lebensbedingungen teilen und von der Natur leben, wenn sie am grimmigsten war. Am nördlichen Eismeer, zehn Monate und 3500 km später, konnten wir ausgepumpt, aber zufrieden summieren, dass unser Erfolg unsere Erwartungen weit übertraf. Wohin auch immer wir auf unseren Schiern zu verstreuten Häuschen und Dörfern kamen, wurden wir mit einer Gastfreundschaft empfangen, die sogar mehr wärmte, als ihre glühenden Öfen.

Während der ersten Monate unserer Reise wohnten wir in einem Varrie Tentipi 7 B/P*, einem der großen Gewinner dieser Reise. In den allermeisten Lagen ist das nordische Tipi allen anderen Wohnformen überlegen. Es entspricht einer natürlichen Wohnweise mit 5000-jähriger Tradition in der sibirischen Natur.

Ich hatte mehr als 3000 Nächte im Zelt verbracht, bevor ich nordische Tipis von Tentipi zu benutzen begann. Während gewöhnliche Zelte mir nur einfach ein Dach über dem Kopf geben, habe ich eine richtig persönliche Relation zum nordischen Tipi bekommen. Es ist ein warmes, geborgenes Nest, ein Zuhause, genau dort, wo ich mich gerade befinde.

Das nordische Tipi ist sehr bequem. Man kann aufrecht in ihm stehen, und man hat auch viel Platz zum Schlafen und viel Bewegungsraum. Es hält die Wärme ganz vortrefflich, weil man in einem Ofen heizen und auch ein offenes Feuer machen kann. Tentipis Detaillösungen und Materialwahl sind außerdem denen der Konkurrenten deutlich überlegen.


Ich kann einfach sagen, ich sehne mich nach dem nordischen Tipi, jedes Mal wenn ich woanders schlafe.


 Erfahren Sie mehr auf www.siberia.nu oder besuchen Sie seine Website.

*eine frühere Version des aktuellen Safir 7 B/P 

Am Kolymafluss, auf der ersten Etappe der Sibirienexpedition.
Foto: www.mikaelstrandberg.com